Frank H.E. Hahn

Gestalttherapeut | Psychotherapie (nach HPG)

„Ich kann dem Anderen nicht eine Wahrheit bringen, sondern sie steigt auf, man findet sie miteinander."
(Hans Trüb, Schweizer Psychotherapeut und Freund Martin Bubers).

Frank H.E. Hahn - Gestalttherapeut | Psychotherapie (nach HPG)

Als Gestalttherapeut begleite ich Sie dort, wo Sie auf sich gestellt nicht mehr weiterkommen, vor allem bei Themen wie

Dem Umgang mit Ängsten und depressiven Verstimmungen

Dem Leben neuen Sinn oder eine neue Gestalt geben

Eingefahrene Mustern zu überwinden - sei es in Beziehungen oder im täglichen Verhalten

Umgang mit Abschied und Trauer

Den eigenen Gefühlen sowie Bedürfnissen und Wünschen Ausdruck verleihen


Die Liste der möglichen Themen ist natürlich viel länger….. Auf manche Frage kommt man zudem erst im Gespräch miteinander. Und so würde ich auch beginnen: Mit einem Gespräch darüber, welche Themen in Ihrem Leben momentan von Bedeutung sind, was Sie als Belastung empfinden, wo Sie etwas ändern möchten.

In einem geschützten Rahmen werden wir all dies miteinander erkunden – mit dem Ziel, dass Sie besseren Zugang nicht nur zum inneren Erleben finden, sondern auch zu neuen Kräften und Ressourcen, die Ihr Leben bereichern. Ich begleite Sie dabei mit geduldigen Ohren, das Schwere mittragend, das Leichte mit Ihnen erprobend – stets zugewandt und zuweilen auch beharrlich.
Im Rahmen dieser Reisen zum besseren Gewahrsein dessen, was Sie fühlen und wünschen und können, seien noch folgende Schwerpunkte besonders hervorgehoben, bei denen ich Sie therapeutisch gern begleite:

Konflikte in Familie, Partnerschaft, Kollegenkreis

Neue berufliche oder sonstige Perspektiven

Biografiearbeit

Schreibblockaden

Trauerbegleitung


Was bedeutet Gestalttherapie?

Die Gestalttherapie ist im Umfeld der humanistischen Psychologie angesiedelt und vereint Elemente der Gesprächstherapie, des Psychodramas, der Körperarbeit sowie experimentell künstlerischen Ansätzen. Ausgangspunkt der gestalttherapeutischen Arbeit ist zunächst das Hier und Jetzt, also das, was sich aktuell an Lebensthemen, Problemen oder Sorgen und Ängsten meldet. Von dort ergibt sich zuweilen eine Reise in die Vergangenheit, wobei das eigene Leben sich manchmal in neuer Gestalt zeigt. Dabei geht es stets darum, dass die Klient*innen sich selbst mit mehr Verständnis, Geduld und Liebe begegnen. Das allein ist der Boden, von dem aus neue Kräfte und Ressourcen geweckt werden, die Selbstvertrauen und Selbstfürsorge stärken.

Wichtig ist mir dabei, dass ich als Therapeut und Sie als Klient*in uns als Partner in der Seelenerkundung verstehen. Das heißt konkret: Sie wählen die Themen, bestimmen das Tempo des Vorgehens und ich stelle meine Empathie, mein Gewahrsein und meine Unterstützung für alles, was Sie brauchen, zur Verfügung. Sicher auch das, was man Wissen nennt – aber vor allem mich selbst als mitdenkenden und mitfühlenden Menschen. (Mehr zur Gestalttherapie unter der entsprechenden Rubrik)

Sollte so nicht jeder Therapeut arbeiten? Finden sich nicht Angebote wie die meinigen auf den meisten Therapeutenseiten so oder so ähnlich? Ja, das mag stimmen. Was wäre denn das ganz Besondere an mir, was Andere nicht anbieten? Nun, jeder bietet etwas Anderes an als die Anderen, und zwar sich selbst. Auch ich kann mich nur als denjenigen geben, der ich bin – so wie auch Sie als einmaliger Mensch zu mir kommen. Ob wir unsere Begegnung als passend empfinden und das nötige Vertrauen entwickeln können? Gern bin ich dabei, dies mit Ihnen heraus zu finden.

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Mail,
damit wir ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren können.

Zu meiner Person:
Nach einigen Irr- und Umwegen, die das Leben manchmal bereithält, sind meine scheinbar festen Überzeugungen und Erklärungsmodelle irgendwann zerbröckelt, und ich habe erlebt, was es heißt, wenn Sicherheiten wegbrechen. Woran kann man sich halten bei so einem Absturz? Wo finde ich innere Ressourcen? Jeder und jede verfügt irgendwo, auch wenn manchmal verborgen, über eine Ressource – meine war zunächst die Philosophie und das offene Gespräch sowie das Schreiben von Texten.

So habe ich vor 15 Jahren das Werk des jüdischen Philosophen Franz Rosenzweig entdeckt und darüber geschrieben, wodurch sich etwas Neues zeigte und öffnete: die Welt wird nicht von den „großen“ Ideen zusammen gehalten, die Philosophen oder Politiker oder Wissenschaftler konstruieren, vielmehr gilt es, sich dem Augenblick zu stellen, dem Hier und Jetzt, in dem wir angesprochen und zur Antwort gerufen werden von dem gerade nächststehenden Menschen. Kein letztgültiges Wissen, sondern das lebendige Gespräch mit dem Mitmenschen, wenn wir uns gegenseitig als ein Du und nicht als ein Es ansprechen, trägt uns und das, was wir Welt nennen. So benenne ich in knappster Form das, was für mich der Beginn eines längeren Weges war, der immer wieder von Umkehr und Einkehr geprägt war und noch ist. In der Folge habe ich mich der sogenannten Dialog-Philosophie gewidmet, für die neben Rosenzweig vor allem die Namen von Martin Buber und Emmanuel Levinas stehen.

Meine in derselben Zeit aufgenommene Tätigkeit als Mediator fügte sich hier gut ein, und zugleich spürte ich dabei den Wunsch – und oft die Notwendigkeit -, bei zwischenmenschlichen Konflikten über das rein Vermittelnde hinauszugehen. So entschloss ich mich zur therapeutischen Ausbildung, wobei die konkrete Richtung, welche ich gehen würde, noch unklar war. Über Martin Buber stieß ich auf den Schweizer Psychotherapeuten Hans Trüb und dessen Werk „Heilung aus der Begegnung“. Es faszinierte mich darin der Ansatz eines dialogischen Therapeuten-Klienten-Verhältnisses, oder - wie Trüb es auch nannte - eines „partnerischen“ Verhältnisses.

Die weitere Beschäftigung mit Trüb und Buber führte mich schließlich zur Gestalttherapie, und so habe ich eine vierjährige Ausbildung am Berliner Gestaltinstitut "InKontakt" unter Gabriele Blankertz abgeschlossen. Nun ist es mir eine große Freude, in der Arbeit mit Klient*innen die von Trüb erwähnte heilende Kraft der Begegnung gemeinsam zu erleben - manchmal experimentell und intuitiv, und häufig Schritt für Schritt entlang der sich zeigenden Lebensthemen, die sich oft zu einer Gestalt fügen.

Weitere "Notizen" zu meiner Person:

  • Ich bin 1953 in Hamburg geboren und lebe seit 2002 in Berlin.
  • Seit 13 Jahren leite ich den Verein Spree-Athen e.V., der monatlich zu philosophisch-literarischen Vorträgen und Gesprächen ins Literaturhaus einlädt.
  • Beruflich betätige ich mich weiterhin auch als Mediator.
  • Ich rezensiere zuweilen Bücher im Literaturmagazin "tell".
  • In den letzten sieben Jahren habe ich zwei Bücher zu Franz Rosenzweig publiziert: „Der Sprache vertrauen - der Totalität entsagen; Annäherungen an das Sprachdenken Franz Rosenzweigs", erschienen im Alber Verlag Freiburg sowie „Sprache als Gleichnis - zwei Studien zu Franz Rosenzweig", erschienen im Kadmos Verlag Berlin. Ferner zusammen mit Rudolf zur Lippe als Herausgeber: „Mit und von einander Lernen der Kulturen - Für eine gegenseitige Aufklärung" Verlag Karl Alber 2018.
  • Außerdem schreibe ich Kurzgeschichten und Romane.


Was ist Gestalttherapie?

„Nie ist eine Seele allein krank, immer ist es auch etwas Zwischenhaftes, ein zwischen ihr und anderen Bestehendes“, (Martin Buber).

Kontakt | Konditionen

Das Erstgespräch zum gegenseitigen Kennenlernen, nach dem Sie entscheiden können, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können, ist kostenlos. Danach kostet eine Therapie- Stunde 80 Euro.
Um ein Erstgespräch zu vereinbaren, rufen Sie mich gern an unter 0152 22860 227.

Meine Praxisadresse: Bautzener Platz 2 in 10829 Berlin.

Sie können mir auch eine Mail schreiben unter: info@gestalttherapie-frank-hahn.de oder Sie nutzen das Kontaktformular.

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